Nach einem Aufenthalt in Berlin studierte zu Knyphausen Musiktherapie in Nijmegen, Niederlande. Im August 2005 gründete er mit Philipp Heintze das Indie-Label Omaha Records. Im darauffolgenden Herbst trat er erstmals unter seinem eigenen Namen alleine öffentlich auf, inzwischen bevorzugt er die Dynamik einer ganzen Band bei den meisten seiner Auftritte. Sein Debütalbum Gisbert zu Knyphausen erschien am 25. April 2008 bei PIAS Germany. Es enthält sowohl solistische als auch mit Band begleitete Lieder. Zu Knyphausens Texte haben einen melancholischen, aber meist hoffnungsvollen Charakter. Als musikalische und lyrische Einflüsse nennt zu Knyphausen ClickClickDecker, Ton Steine Scherben und Element of Crime. 2009 wurde zu Knyphausen mit dem HANS als bester Hamburger Künstler ausgezeichnet. In diesem Jahr fand auch das erste Heimspiel, ein fortan jährlich veranstaltetes Sommerkonzert, auf dem Weingut seiner Familie in Eltville-Erbach statt, aus dem sich das Festival Heimspiel Knyphausen entwickelte, bei dem neben Gisbert zu Knyphausen unter anderen Kettcar, Element Of Crime, Sophie Hunger, The Notwist und Annenmaykantereit auftraten.
Von Oktober 2006 bis April 2010 lebte zu Knyphausen in Hamburg, anschließend zog er nach Berlin.
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